Leere Tasse – eine weise Geschichte …

Wieder einmal stöberte ich in etwas älteren Unterlagen und es zog mich zu einer weisen Geschichte, die ich einst auf der Internetseite vom Lichtkreis in Österreich gefunden habe. Sehr gerne möchte ich diese wahrlich zeitlose Geschichte hier mit euch teilen. An dieser Stelle von ganzem Herzen DANK dem Lichtkreis u.a. für seine sehr umfangreiche schöne Sammlung an Weisheits-Geschichten und noch Vielem Anderen mehr! 🙏

Viel Freude beim Lesen, vielleicht auch beim Stöbern auf dieser sehr interessanten Blog-Seite und alles LIEBE, Elke 💜

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Leere Tasse – eine weise Geschichte

Anregende Worte zum Nachdenken und zum Weiterschenken

💫💫💫

Eines Tages kam eine Schülerin zum Meister. Sie hatte schon so viel von dem weisen Mann gehört, dass sie unbedingt bei ihm studieren wollte. Sie hatte alle Angelegenheiten geregelt, ihr Bündel geschnürt und war den Berg hinauf gekommen, was sie zwei Tage Fußmarsch gekostet hatte.

Als die junge Frau beim Meister ankam, saß der im Lotussitz auf dem Boden und trank Tee. Sie begrüßte ihn überschwänglich und erzählte ihm, was sie schon alles gelernt hatte. Dann bat sie ihn, bei ihm weiterlernen zu dürfen.

Der Meister lächelte freundlich und sagte: „Komm in einem Monat wieder.“

Von dieser Antwort verwirrt, ging die junge Frau zurück ins Tal. Sie diskutierte mit Freunden und Bekannten darüber, warum der Meister sie wohl zurückgeschickt hatte. Einen Monat später, erklomm sie den Berg erneut und kam zum Meister, der wieder Tee trinkend am Boden saß.

Diesmal erzählte die Schülerin von all den Hypothesen und Vermutungen, die sie und ihre Freunde darüber hatten, warum er sie wohl fortgeschickt hatte. Und wieder bat sie ihn, bei ihm lernen zu dürfen.

Der Meister lächelte sie freundlich an und sagte: „Komm in einem Monat wieder.“

Dieses Spiel wiederholte sich einige Male. Es war also nach vielen vergeblichen Versuchen, dass sich die junge Frau erneut aufmachte, um zu dem Meister zu gehen. Als sie diesmal beim Meister ankam und ihn wieder Tee trinkend vorfand, setzte sie sich ihm gegenüber, lächelte und sagte nichts.

Nach einer Weile ging der Meister in seine Behausung und kam mit einer Tasse zurück. Er schenkte ihr Tee ein und sagte dabei: „Jetzt kannst du hier bleiben, damit ich dich lehren kann. In ein volles Gefäß kann ich nichts füllen.“

Wir konnten leider Urheber/Verfasser/Autor finden. Hinweise sind Willkommen!

https://www.lichtkreis.at/gedankenwelten/weise-geschichten/leere-tasse/

Bildquelle:  pixabay

11 Kommentare zu „Leere Tasse – eine weise Geschichte …

    1. Schmunzel… gerade heute erst, liebe Luise, träumte ich von „meinem“ PFERD…
      ich lag bäuchlings, völlig entspannt auf dem Rücken des Pferdes… sein Fell, es war braun, ganz weich und kuschlig… 😊
      Sei gegrüßt von Herzen mit einem freudvollen DANK deiner unermüdlichen Weiterleitung der Beiträge…🙏
      Alles LIEBE,
      Elke

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      1. schönes sollte weitergegeben werden … nä?

        ICH LIEBE vor allem, wenn sich LEBENDIgES durchs LEBEN schlängelt:: der dicke PFERDEbauch sich hin- und herbewegt oder auch ein vogel-bäuchlein in befreiungs-absicht herumwuselt trotz seiner schwäche … luise

        Gefällt 1 Person

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